Buchtipp: „Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand“


In unserer Reihe mit Buchtipps, schreibt heute Vereinsgeschäftsführer Michael Ziegert. Wenn Sie auch Anregungen zu Büchern haben, die sich mit Sterben, Abschied und Tod befassen, so schreiben Sie gerne an: newsletter@sibilla-hospiz.de.


Vier minus drei: Wie ich nach dem Verlust meiner Familie zu einem neuen Leben fand

von Barbara Pachl-Eberhart , erschienen im Heyne-Verlag, ISBN-10: 978-3-453-70203-5.


Wie kann man so etwas überstehen? Der Mann und die beiden kleinen Kinder sterben bei einem Verkehrsunfall. Plötzlich ist Barbara Pachl-Eberhart allein mit ihrem Schicksal. Vieles von der Trauer, die Frau Pachl-Eberhart in ihrem Buch beschreibt, ist schwer auszuhalten. Schmerzhaft sind auch die Schilderungen von Freunden, die sie verliert, weil sie sprachlos oder ohne Verständnis sind, oder dem Unverständnis von Außenstehenden, über die Art wie sie mit ihrer Trauer umgeht.

Frau Pachl-Eberhart beschönigt nichts, rein gar nichts. Und doch ist es ein Buch voller Hoffnung, denn sie beschreibt, wie sie ihre Trauer in ihr Leben integriert. Wie sie sich von Menschen Kraft holt, eine neue Beziehung eingeht, ohne das Erlebte zu verdrängen.Wie es ihr hilft, Konventionen zu ignorieren.

Das Buch ist kein Ratgeber, wie man mit Verlust umgehen sollte – wie könnte es das sein? Aber dem einen oder anderen mögen ihre Erfahrungen ein Beispiel sein, wie man mit Trauer umgehen kann.

Ein unbedingt lesenswertes Buch.

Leseprobe

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