Großartige Unterstützung von der Burg-Apotheke…


Anfang des Jahres sorgte der Versand sogennanter Berechtigungsscheine für den Erwerb von FFP2-Masken seitens der Bundesregierung für Risikogruppen, die aufgrund ihres Alters oder etwaiger Vorerkrankungen durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, für den ein oder anderen Ansturm in vielen Apotheken. Denn bei einer Zuzahlung von nur zwei Euro erhielten dort all die Angeschriebenen gegen Vorlage eines solchen Scheines sechs FFP2-Masken, ein weiterer Berechtigungsschein sicherte bei gleicher Zuzahlung den Erwerb sechs weiterer Masken.

So bildeten sich auch vor den Hennefer Apotheken zum Teil längere Warteschlangen, denn die Berechtigungsscheine hatten ein Ablaufdatum, das keiner verfallen lassen wollte. Auch das zehnköpfige Team der Burg-Apotheke in der Kaiserstraße hatte alle Hände voll zu tun, während unzählige Masken über die Theken den BesitzerIn wechselten. Fest stand aber sehr schnell, dass man von dem unerwarteten Verdienst etwas abgeben wollte. „Für uns war klar, dass wir mit dem eingenommenen Geld etwas Gutes machen würden“, erklärte Dr. Stephan Jacobi. Und als es auf die Suche nach einem unterstützenswerten Projekt vor Ort ging, waren sich alle sofort einig, dass die Spenden, die man sammeln wollte, dem Hennefer Verein Sibilla Hospiz Bödingen zu Gute kommen sollten, sagt der Inhaber der Burg-Apotheke, die er bereits seit 24 Jahren führt.

Und so klärte das Team auf, erzählte von der geplanten Spendenaktion und dem Sibilla Hospiz und neben den zwei Euro Zuzahlung wanderten auch zahlreiche Geldscheine in die Spendenbox, erinnert sich Stephan Jacobi, der nicht nur von der Hospizidee begeistert ist, sondern auch den Standort in Bödingen für prädestiniert hält. In Summe kamen großartige 4.200 Euro zusammen, über die sich Dr. Willi Fuchs bei der offiziellen Spendenübergabe nahezu sprachlos freute. „Das ist eine unglaubliche Summe“, bedankte sich der 1. Vorsitzende des Vereines und zeigte sich auch begeistert von der großen positiven Resonanz, die diese Spendenaktion in der Burg- Apotheke bei allen KundenInnen hervorgerufen hatte. „Es ist so wichtig für uns, dass der Bau eines stationären Hospizes in Hennef so toll angenommen und mitgetragen wird“, sagte Fuchs und berichtete im Zuge der Spendenübergabe auch von dem einstimmigen Votum im Ausschuss für Dorfentwicklung und Denkmalschutz der Stadt Hennef als erfolgreichen Anstoß für die erforderliche Änderung des Flächennutzungsplanes sowie des Vorhaben bezogenen Bebauungsplanes.